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gifTerentius poeta
 
gifInternationale wissenschaftliche Tagung  
gifan der Freien Universität Berlin vom 24. – 26. Juni 2005
giforganisiert von W. W. Ehlers, Fritz Felgentreu und Peter Kruschwitz
Terenz war – neben Plautus – der bedeutendste Vertreter der Palliata, der lateinischen Komödie im griechischen Gewande. Geboren zu Beginn des 2. Jh. v. Chr. verfaßte er im Laufe seines kurzen Lebens sechs Komödien, denen eine enorme Wirkungsmacht innewohnte und die das europäische Theater entscheidend prägten.

Die Forschung zu Terenz ist nach Auffassung der Organisatoren dieser Tagung in den zurückliegenden Jahrzehnten an etwas wesentlichem vorbeigegangen: an Terenz. Praktisch jede neuere Publikation thematisiert direkt oder indirekt das Verhältnis des Terenz zu den von ihm verarbeiteten Vorlagen. Nur allzu oft wird außer Acht gelassen, daß Terenz, wie etwa seine Prologe beweisen, als Autor mit eigenem Anspruch, eigener Ästhetik und eigenen Zielen aufzufassen ist, nicht als Epigone verblaßten Ruhmes griechischer Komiker. Und diese Ansprüche gehen über ein kurzweiliges, szenenweises Unterhalten-Wollen deutlich hinaus.

Dem als unbefriedigend empfundenen Zustand der Terenzphilologie soll mit der Tagung abgeholfen werden, indem das Tagungsprogramm den Fokus der wissenschaftlichen Befassung mit Terenz verschiebt: Neben Fragen zur Textgeschichte und Textkonstitution sowie zur Sprache und Metrik, die vor jeder weiteren Beschäftigung mit diesem Autor erörtert werden müssen, sollen zentrale Aspekte terenzischer Ästhetik beleuchtet werden.
gifDie Veranstaltung findet im “Blauen Salon” des Henry-Ford-Baus in der Garystr. 35
gif(Seiteneingang Harnackstr.), 14195 Berlin statt. (Karte)